Im Jahre 1918 begann in den Böhmischen Kronländern eine mehr als achtzig Jahre lang dauernde Ära der Unterdrückung des Monarchismus. In den Folgejahren war es nicht mehr möglich, sich öffentlich zu einer monarchistischen Gesinnung zu bekennen, weil man sonst gemäß Abschnitt III des Gesetzes Nr. 50/1923 Sb. (Republikschutzgesetz) mit harten Strafen rechnen musste. Diese betrafen sowohl eventuelle Versuche einer Verfassungsänderung, welche die republikanische Staatsform in Frage stellte, als auch eine Unterstützung der Mitglieder des Herrscherhauses oder einer in Eigenregie durchgeführten Errichtung eines nicht mit der offiziellen (d.h. dem sog. Tschechoslowakismus verpflichteten) Geschichtsschreibung übereinstimmenden Denkmals, verhängt wurden. Trotzdem ist es möglich, zumindest teilweise, eine monarchistische Gesinnung bei zahlreichen öffentlich tätigen Persönlichkeiten aufzuspüren. Zu ihnen zählen einige rechtsorientierte Politiker der Tschechoslowakischen Volkspartei, welche ein Naheverhältnis zur Zeitschrift Čech hatten, namentlich deren Herausgeber Josef Florian, der Journalist Ladislav Jehlička (der später von den Kommunisten in einem Scheinprozess als Angeklagter der sog. Grünen Internationale verurteilt wurde), der Bischofs von Rožňava, Mons. Michal Bubnič, der verschiedenste repressive Eingriffe der damaligen tschechoslowakischen Regierung erdulden musste, und zweifelsohne auch Jaroslav Durych, ein großer Schriftsteller der Zwischenkriegszeit.

Nach 1938 sind selbstverständlich auch diese, mit dem Monarchismus sympathisierenden Stimmen verstummt - mehr als 50 Jahre.

Die Geschichte der modernen monarchistischen Bewegung in den Böhmischen Ländern fing erst am Ende der kommunistischen Ära, im Frühjahr 1988, an. Am 28. Mai desselben Jahres veröffentlichte eine unabhängige, um den Dissidenten Petr Placák versammelte Gruppe, die sich selbst „Kinder Böhmens“ nannte, im damaligen Kommunistenblatt Rudé právo (Rotes Recht) einen Text mit dem Titel Manifest der Kinder Böhmens. Die damalige Zensur hatte keine klare Idee, welche Stellung sie zu diesem Artikel einnehmen sollte, schließlich ließ sie aber den größten Teil des Artikels doch in der Hoffnung abdrucken, dass sich die Autoren dadurch selbst blamieren würden. Dieses Vorhaben schlug fehl, sodass die Kinder Böhmens in der Öffentlichkeit bekannt wurden und demnach mit ihrer Unterstützung rechnen konnten.

In dem Manifest, das in seiner vollständigen Fassung erst in Nummer 20 der illegalen Zeitschrift Informationen über die Charta 77 erschien und zu dessen 28 Unterzeichnern zahlreiche bekannte Regimegegner und Vertreter des sog. Undergrounds zählten (zu erwähnen sind zumindest Ivan Martin Jirous oder Jáchym Topol), erklärten die Kinder Böhmens ein ununterbrochenes Weiterbestehen des Königreichs Böhmen und forderten dessen faktische Erneuerung. Weitere Artikel dieses Manifestes riefen nach der Rückerstattung der dem Landesadel und den Kirchen beschlagnahmten Güter, des Weiteren machten sie mit viel Nachdruck auf die Probleme der durch die kommunistische Rücksichtslosigkeit stark beschädigten Umwelt aufmerksam. Die letztgenannte Stellungnahme führte dazu, dass die Kinder Böhmens von bestimmten Politologen als „Ökomonarchisten“ bezeichnet werden. Man kann ebenfalls nicht außer Acht lassen, dass das Manifest derart anarchistische Ansätze besitzt, dass es in mancher Hinsicht wie ein Scherz wirkt. Petr Placák erklärte dies später mit der Äußerung, dass er nach ,,einer beliebigen Idee suchte um sie dann zu vertreten, vorausgesetzt, dass sie den kommunistischen Machthabern möglichst fremd und verwegen vorkommt.“ Gleichzeitig lag aber den Kindern Böhmens der Monarchiegedanke zweifelsohne sehr nah am Herzen, weil diese Staatsform in den Böhmischen Kronländern eine erwiesene bewährte Tradition darstellt. Nach dem Erscheinen des Manifests haben sich die Kinder Böhmens in den Jahren 1988/1989 in organisierten oppositionellen Aktivitäten intensiv engagiert. Zahlreiche Mitglieder dieser Bewegung wurden aus diesem Grund vom damaligen Regime schikaniert und verfolgt.

Mit der Erneuerung der Demokratie ergab sich für die tschechischen Monarchisten die Möglichkeit, als eine institutionalisierte politische Bewegung die Wiedererrichtung des Königreichs Böhmen zu fordern. Mit diesem Ziel luden die Vertreter der Kinder Böhmens am 25. November 1990 Monarchiebefürworter ins Realistische Theater zu Prag ein, wo noch in selben Jahr die Royalistische Bewegung Böhmische Krone gegründet wurde. Gleichzeitig wurde auch der I. Vorstand zusammengestellt, geleitet von Dr. Dalibor Stejskal, dessen Mitglied auch Petr Placák war.

Als politische Partei wurde die Bewegung am 28. 8. 1991 eingetragen. Im Dezember 1991 fand dann ebenfalls die erste Generalversammlung der Böhmischen Krone statt. Wegen eines spontanen Mitgliederzulaufs wuchs die Bewegung relativ schnell an, bereits Ende desselben Jahres zählte sie mehr als 300 registrierte Mitglieder. Aus diesem Grund erwies es sich als notwendig, sobald wie möglich eine feste organisatorische Struktur ins Leben zu rufen. Bis Anfang 1992 hat die Böhmische Krone sechs Fachsektionen eingerichtet, deren Aufgabe es war, das politische Leben der Bewegung zu organisieren. Des Weiteren wurde im Februar desselben Jahres die Mährische Landesorganisation gegründet.

Man kann sagen, dass die Böhmische Krone in den ersten Jahren ihrer Existenz im Zentrum der Aufmerksamkeit der Medien und Politiker, sowie zahlreicher auf Geschichte fokussierter Vereine stand. Einer aus der letztgenannten Gruppe war der genealogische Verein Herold, der später mit der Böhmischen Krone verschmolz. Der Abgeordnete Jiří Payne (damals Demokratische Bürgerpartei - ODS) hat zum Beispiel mit der Böhmischen Krone die Problematik des Abgeordneteneides hinterfragt. Die Böhmische Krone pflegte enge Kontakte mit dem Klub engagierter Parteiloser (KAN) wie auch mit der Demokratischen Bürgerallianz. Die Kontakte mit KAN wurden später zu einer regelrechten Zusammenarbeit, die bis heute andauert. Die weitaus besten Beziehungen hatte die Böhmische Krone aber zu der Christlich-demokratischen Partei (KDS), mit der sie im Januar 1993 einen Vertrag über die politische Partnerschaft abschloss und im Laufe der Jahre 1993-1995 bei zahlreichen öffentlichen Aktivitäten eng zusammenwirkte. Der KDS-Obmann Václav Benda nahm mehrmals an den Sitzungen des Vorstands der Böhmischen Krone teil, im Gegenzug dazu entsandte die KDS bestimmte Monarchisten in ihre Parteigremien. In den oben genannten Jahren war die Böhmische Krone die erste politische Partei, welche die Einführung des St. Wenzeltages als Nationalfeiertag, wie auch die Rückgabe der verstaatlichten Kirchengüter forderte.

Leider tauchten gerade in den ersten Existenzjahren auch erste Probleme auf, die in der ersten Parteikrise in den Jahren 1995/1996 mündeten. Zu ihren Begleiterscheinungen zählte eine gewisse Ernüchterung der zuvor aktiven Mitglieder, das oft chaotische Ablösen der Mitglieder des Vorstands, die untröstliche finanzielle Lage der Partei wie auch, dass Petr Placáks einen Schlussstrich zog, weil er sich mit dem weitgehenden Verlust der provokativ scherzhaften Züge, die der von ihm gegründeten Bewegung Kinder Böhmens eigen waren, innerlich nicht abfinden konnte. Diese Krise konnte in den Jahren 1997-1999 teilweise überwunden werden, als mit dem Hause von Habsburg-Lothringen, wie auch mit zahlreichen militärgeschichtlichen Vereinen Kontakt aufgenommen wurde. Gleichzeitig wurde der Name der Bewegung auf Böhmische Krone, eine monarchistische Bewegung Böhmens, Mährens und Schlesiens geändert, sodass sie im Jahre 2000 mit frischen Kräften wieder auf der Szene erscheinen konnte. Zu den finanziellen Problemen, die zu jener Zeit die Existenz der Partei selbst gefährdeten, gesellten sich Meinungsverschiedenheiten die weiteren Vorgehensweisen wie auch die substanziellen Fragen der politischen Orientierung betreffend, die durch ein damals weiterhin zu breites Wirkungsfeld und zugleich ein nicht geklärtes politisches Programm hervorgerufen wurden. Zu den positiven Ereignissen dieser Zeit gehört zweifelsohne die Gründung der schlesischen Landesorganisation. Zugleich wurde aber ersichtlich, dass die Mitgliedschaft in der Bewegung zahlreiche falsche Adelige und Ritter anlockte.

Der neue Vorstand, welcher von Milan Schelinger geleitet wurde, traf die Entscheidung, eine Transformation der damals heterogenen Bewegung in eine konforme politische Partei vorzunehmen - dieser Vorschlag wurde allerdings bereits 1997 gemacht. Dies geschah tatsächlich in den Jahren 2001-2003, wobei der ganze Prozess am 29. 11. 2003 in der XII Generalversammlung beschlossen wurde, wo ebenfalls ein neuer Vorstand mit Václav Srb als Obmann gewählt worden war. Seitdem trägt die Partei den Namen Böhmische Krone, eine monarchistische Bewegung Böhmens, Mährens und Schlesiens. Zugleich wurde ebenfalls die organisatorische Struktur gründlich umgestaltet, es wurde die Mandatsdauer des Vorstands (das den vorherigen Vorstand ersetzte) auf vier Jahre verlängert, es wurden Landesverbände und Landeshauptleute eingesetzt.

Die Jahre 2004 – 2009 können in der Geschichte der Böhmischen Krone als sehr erfolgreich bezeichnet werden. Es wurden zahlreiche Ortsverbände gegründet, die Mitgliederbasis aktivierte sich infolge der regelmäßigen Teilnahme der Böhmischen Krone an den Wahlen (in den Jahren 2002 – 2016 nahm sie an allen Wahlen teil) und sie nahm zahlenmäßig immer weiter zu. Ein großer Erfolg waren die Kommunalwahlen im Jahre 2006, wo die Partei über 31.000 Stimmen und somit auch mehrere Mandate erreichte. Dank dem Obmann Václav Srb gelang es der Partei, sich von allen Angehörigen falscher Ritterorden und von angeblichen Adeligen zu trennen. Nach dem Veltruber Aufruf 2007 bekannte sich die gesamte Böhmische Krone zu dem legitimistischen Programm. Die Frage der Thronfolge war nämlich bis zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht eindeutig geklärt. Ab 2008 wird jeden 28. Oktober der Monarchistische Lauf veranstaltet, dessen Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf bestimmte falsche Mythen über die Entstehung des selbstständigen tschechoslowakischen Staates aufmerksam zu machen und die Monarchie als eine moderne alternative Staatsform vorzustellen.

Leider machten sich bereits am Ende dieser Zeitspanne die Symptome einer neuen Stagnation, ja sogar eines Verfalls bemerkbar. Manche Mitglieder verfielen erneut in Lethargie, sodass ein Teil der frisch gegründeten Regionalverbände ihre Tätigkeit aufgab. Da sämtliche Erfolge der Böhmischen Krone grundsätzlich auf der Opferbereitschaft und auf der Begeisterung ihrer Mitglieder basierten, musste sich die oben erwähnte Entwicklung in den Wahlergebnissen widerspiegeln. Es zeigte sich bereits während der Regionalwahlen im Jahre 2008, markanter jedoch in den Parlament- und Kommunalwahlen im Jahre 2010, wobei bei beiden Wahlen die Böhmische Krone einen Stimmenverlust erlitt.

Dieser Misserfolg hing allerdings zweifelsohne mit dem Aufschwung der oppositionellen innenparteilichen Strömungen und Fraktionen zusammen. Im Jahre 2010 erreichten die Schmähungen einiger mährischer Mitglieder gegen den Vorstand ihren Höhepunkt. Dies hatte zur Folge, dass der zahlenmäßig starke Brünner Verband es ablehnte, an den Kommunalwahlen teilzunehmen. Später traten die meisten Mitglieder dieses Verbandes aus und gründeten darauhin das Monarchistenbündnis Brünn. Die Beziehungen zu dieser politischen Gruppierung haben sich jedoch bald normalisiert, sodass gegenwärtig das Bündnis und die Krone in zahlreichen Fragen zusammenarbeiten.

Als noch gefährlicher erwies sich für die Partei eine andere Fraktion, die sich ebenfalls im Jahre 2010 formiert und radikalisiert hat. Es handelte sich um diejenigen Parteimitglieder, unter denen die stark nationalistischen Akzente, die mit einem aggressiven Bestehen auf dem traditionellen Katholizismus verbunden waren, ein Gefallen fanden. Auch diese Gruppierung (seit März 2011 bezeichnete sie sich selbst als sog. Konservative Plattform) griff um den Jahreswechsel 2010/2011 wiederholt die damalige Parteiführung an. Die Situation eskalierte im Oktober 2011, als sich die Versammlungen der mährischen und schlesischen Monarchisten für selbstständige Landesverbände erklärten, wobei sie sich mit mehreren Forderungen, darunter auch den Rücktritt des Obmanns Srba, an den Vorstand wandten. Darauf reagierte der Vorstand mit der Äußerung, dass diese Versammlungen keine Landesverbände sein könnten, weil sie nicht ordentlich einberufen wurden und die Teilnahme selektiv war. Trotzdem war es bereit, über die vorgelegten Einwände und Forderungen weiter zu diskutieren. Die Konservative Plattform versuchte zum letzten Mal ihre Anforderungen während der XX Generalversammlung durchzusetzen, die Abstimmung fiel aber zu ihren Ungunsten aus. Unmittelbar darauf traten fast alle schlesischen Monarchisten aus, die dann mit einigen anderen Plattformangehörigen die Vereinigung MONOS gründeten, die ihre Angriffe gegen die Böhmische Krone von außen fortsetzten.

Es steht außer jedem Zweifel, dass der Austritt eines Teiles der aktiven Mitglieder die Böhmische Krone stark beeinträchtigte. Mit Abstand gesehen, scheint es jedoch wahrscheinlich gewesen zu sein, dass es zu solcher oder ähnlicher Krise früher oder später kommen musste. Die Böhmische Krone entstand als eine Art Integrationsplattform, mit dem Ziel, so viele monarchistische Gruppierungen wie möglich zu vereinigen. Dies war nur soweit denkbar, als sie als eine breite Bewegung tätig war, die nur marginal an der Politik teilnahm. Allerdings zeigte sich dieses Modell als langfristig nicht lebensfähig, schädlich und im Endeffekt die gesamte Parteiaktivitäten beeinträchtigend. Dies geschah insbesondere in den Fällen, wo die innerparteiliche Opposition starke Neigungen zum Fanatismus vorwies, wie sie auch kaum bereit war, sich den demokratischen Mechanismen der Partei unterzuordnen. Abschließend kann deshalb gesagt werden, dass, auch wenn die Umstände dieser Sezession ohne Zweifel schmerzhaft waren, langfristig kein anderes Szenario in Frage kommen konnte und dieses Geschehen im Endeffekt zur Vereinigung des Parteikerns wesentlich beitrug.

Obgleich bei den Regionalwahlen im Jahre 2012 die Böhmische Krone noch teilweise paralysiert war, gelang es ihr trotzdem, ihr Resultat nachzubessern. Dass sich ihre Lage inzwischen voll stabilisieren konnte, zeigte sich dann gänzlich bei den Parlamentswahlen im Jahre 2013, bei welchen die Böhmische Krone das bisher beste Ergebnis bei so einer Art von Wahldurchgang erzielt hatte. Einen weiteren Erfolg verzeichnete die Partei in den Kommunalwahlen im Jahre 2014, wo sie zwar nicht mehr die Ergebnisse von 2006 wiederholen konnte, nichtsdestoweniger gelang es ihr aber, an die 25.000 Stimmen zu sammeln. Eine noch erheblichere Bedeutung, zumindest symbolhaft, hatte der erste teilweise Erfolg der Böhmischen Krone bei den Senatswahlen im selben Jahr, weil in deren Rahmen in Pilsen der erste gemeinsame Kandidat der BK und der ODS, Herr Lumír Aschenbrenner, in den Senat gewählt worden war.

Eine weitere Debatte, vermutliche sogar ernsthafte Meinungsverschiedenheiten, rief die erste direkte Präsidentenwahl hervor. Ein Teil der Mitglieder wollte die Kandidatur Karls VII., Fürst von Schwarzenberg durchsetzen, als Aristokraten und würdigen zeitweisen Staatsoberhaupt, ein anderer Teil der Mitgliederbasis lehnte jedoch aus Prinzip eine Präsidentenwahl als solche ab. Schließlich wurde eine Kompromisslösung getroffen, wobei die Böhmische Krone keinen der Kandidaten unterstützt hat, allerdings veröffentlichte sie vor der Stichwahl eine Erklärung, in der sie konstatierte, dass für sie als Staatsoberhaupt zweifelsohne Fürst von Schwarzenberg durchaus annehmbarer sein würde. Auf der XXIII Generalversammlung im November 2014 kandidierte Václav Srb nicht mehr für den Posten des Parteivorsitzenden, sodass ein neuer Vorstand, mit Petr Nohel als Obmann und Petr Krátký als stellvertretenden Obmann gewählt wurde.

Die immer besser ausfallende Bilanz der Wahlergebnisse bestätigten auch die Regionalwahlen im Jahre 2016, die erneut das bis dato beste Ergebnis für diesen Typ der Wahlen bedeuteten. Dabei handelte sich jedoch um kein schwindelerregendes Wahlresultat. In der neuen politischen Lage, die durch einen Aufschwung der populistischen, antidemokratischen und antizivilisatorischen Bewegungen markiert war, gab der Vorstand für die Wahlen im Jahre 2017 die selbstständige Kandidatur auf. Zusammen mit ihren langfristig befreundeten und politisch ähnlich gesinnten Parteien, der Konservativen Partei und dem Klub engagierter Parteiloser, entschied sie sich, die Partei TOP 09 zu unterstützen, die damals als der im politischen Spektrum am nächsten gelegener Verbündeter die Chance hatte, ins Parlament zu gelangen. Objektiv gesehen fielen die Wahlen nicht ausgesprochen positiv aus, jedoch trugen alle drei Unterstützer wesentlich dazu bei, dass TOP 09 überhaupt ins Abgeordnetenhaus kam.

Die Böhmische Krone zählt zu den ältesten tschechischen politischen Bewegungen, die nach der Wende entstanden sind. Während ihrer Existenz erlebte sie zahlreiche Krisen, innerparteiliche Spannungen, Austritte, Höhen und Tiefen. Wenn wir über die Höhen und Tiefen sprechen, bleibt dies selbstverständlich sehr relativ, weil unser Einfluss auf die gegenwärtige tschechische Politik nicht überschätzt werden darf und es wäre eine Lüge, das Gegenteil zu behaupten.

Vieles ist uns trotzdem gelungen. Unsere Vertreter wurden in die Kommunalgremien gewählt und ein Senator, den wir mit vollem Recht als unseren bezeichnen können, vertritt uns im Parlament der Tschechischen Republik. Wir konnten uns einen festen Platz im politischen Spektrum Tschechiens sichern und wir verfügen über politische Verbündete, mit denen wir in mancher Hinsicht effektiv zusammenwirken. Zurzeit überlegen auch die traditionellen Parlamentsparteien, uns als Partner anzuerkennen.

Alle Krisen der vergangenen 28 Jahre hat die Böhmische Krone erfolgreich überstanden. Dies ist bei den kleineren außerparlamentarischen Parteien in der politischen Szene Tschechiens eher ungewöhnlich. Dadurch haben wir eindeutig bewiesen, dass wir eine Partei sind, die unterschiedliche Ansichten auf die Fragen des politischen Alltags integrieren kann, mit einer gleichzeitigen Wahrung sämtlicher Prinzipien der innerparteilichen Demokratie. Ungeachtet aller Unterschiede, die uns vielleicht trennen, sind wir durch ein gemeinsames Ziel vereint.

Die Böhmische Krone hat sich als eine authentisch konservative Partei profiliert, die auf die Werte der abendländischen christlichen Zivilisation und der tausendjährigen Tradition des tschechischen Staates bauen kann. Die Böhmische Krone vertritt die Prinzipien des Rechtsstaats und der Vertretungsdemokratie, deswegen bekennt sie sich zum Haus Habsburg-Lothringen.

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